Der Tod der präsidentschaftlichen Romantik
Der Tod der präsidentschaftlichen Romantik
Die gesamte vergangene Woche versuchten
die Journalisten herauszufinden wieso Präsident
Traian Băsescu den Palast nicht verlässt um die
überschwemmten Gebiete zu besuchen. Bereitete er etwas vor? Hatte
er ein "physisches Problem" so wie manche Politiker und
Kommentatoren andeuteten? Weder das eine, noch das andere sei der
Fall, erklärten Quellen von Cotroceni und aus der PDL.
Das Problem
war seelischer Natur: der Staatschef war in sich gegangen,
"verärgert", wie die genannten Quellen berichteten, wegen Premier
Emil Boc und wegen der ganzen Welt, wie man das Freitags und
Samstags bemerken konnte, als er endlich in den Helikopter stieg.
Die Exekutive habe ihn verärgert, weil
diese mit seinem Vorschlag zur Besteuerung der Renten unter 1.000
Lei verworfen hatte, nachdem diese vom Verfassungsgericht vor jeder
Kürzung geschützt wurden, und sich daher für die Erhöhung der MwSt.
entschied. Es wäre das erste Mal, dass der folgsame Emil Boc
unabhängig agiert und dass in einer Krisensituation, was zu der
"Sabotage" mancher Minister betreffend die Umstrukturierung der von
ihnen geleiteten Ministerien, wie es der Präsident beim ersten
Treffen in Snagov aufgezeigt hatte, hinzukommt und was eine
unerwartete Untergrabung der Präsidialmacht wäre. Demzufolge hat es
Traian Băsescu vorgezogen nicht mehr mit der Regierung solidarisch
zu sein: er eignete sich dessen letzte Maßnahme, von der er meint
es sei die schlechteste überhaupt, nicht mehr an und ließ sich
nicht mehr mit dem Premier und mit alten vorzeige
Regierungsmitglieder der PDL sehen. In die überschwemmte Moldau kam
er mit seinen Lieblingsminister: Gabriel Oprea, der kein Mitglied
der PDL ist und mit Elena Udrea, welche zugab sie sei "der Mensch
des Präsidenten".
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FA. MOARTO. Du bist hässlich wie Tod, DA'TA'NMUORTZII TAI.