Leute, warum habt ihr euer haus in Rumänien gebaut?

Postat la: 04.07.2010 13:38 Ultima actualizare: 04.07.2010 13:39

Leute, warum habt ihr euer haus in Rumänien gebaut?

"Warum habt ihr euer Haus hier aufgestellt, liebe Leute", hat sich gestern der Präsident interessiert. Nun, hier ist eine Frage, die du erst stellen kannst, wenn du die Region und die SPP-Affen gut ausgewählt hast. Die Haus-Beschädigten aus Pătrăuţi-Suceava fühlen sich wahrscheinlich Gültig, dass sie seit über Zwanzig Jahren am Rande des Dorfes wohnen, wo der Siretul von Zeit zu Zeit in den Mörtel beißt. Warum denn nicht in Săuceşti, wo die gesamte Gemeinde das zweite Mal in zwei Jahren überschwemmt wurde und das Dorf fast in Revolutionszustand war. Das erste Mal hat sie die Flut zerstört, weil sie kein Damm hatte, das zweite Mal - weil es immer noch keinen Damm hatte. Sie haben Sandsäcke am Ufer des Siret aufgestellt, welcher die Donau eines schwächeren Monats überschritt. Inspiriert hat der Prämier sie gestern nicht mehr besucht: wahrscheinlich hätte er keine Chance gehabt, noch eine Schaufel anzufassen…

Die offizielle Erklärung der hiesigen Überflutungen wurde gestern von Laszlo Borbely gegeben: "Die außerordentlichen Regenschauer, was können wir tun". Und die Lösung wurde vom Präsidenten Băsescu eigenhändig eingeflogen: "Bitte vergessen sie darüber, Ihr Haus hier zu lassen. Sie werden übersiedeln. Sie werden weiter oben übersiedeln." Jedoch wie hoch, hat er nicht gesagt. In den Bäumen geht's nicht mehr, denn wir haben keine mehr: in der Moldau werden zwei Hektar Wald pro Tag gefällt. Deswegen ist es auch auf den Hügeln gefährlich, denn jetzt kommt das Wasser von den Dächern oder der Berg verschlingt dich vollständig. Wahrscheinlich ist die korrekte Antwort: "weiter über Rumänien hinweg", denn hier ist nichts mehr sicher.

Die Bauern die sich auch diesen Sommer hartnäckig bemühen, Lehmputz über Lehmputz zu legen, beginnen sich langsam langsam als verrückt zu fühlen. Sprich: dein Haus wurde 2008 weggeschwemmt, die Flut kommt dann auch 2010 - warum baust du, lieber Freund, in überflutbaren Regionen? Antwort: weil das Dorf da liegt. Wenn in der Stadt Dorohoi ein Haus sechs Mal überflutet wird, liegt das Problem bei den Häusern. Wenn die Stadt mehrmals überflutet wird, liegt das Problem beim Damm. Da war der Kerl von gestern nicht verrückt, der schrie: "Es ekelt mich an, wann ich sehe, wie ihr herkommt und unser Mißgeschick anseht. Ich hätte besser Ingenieure gesehen". Aha! Wenn alle wie Emil Boc gekommen wäre und Säcke einladen würden, wäre das ein großer Gewinn für das Land. Aber so etwas zu tun, würde das Ende der Mandate bedeuten.

Ein vollständig geräumtes Dorf (2.000 Seelen) war gestern von einem Pfarrer geleitet, weil der Bürgermeister telephonisch mitgeteilt hatte, dass er "irgendwo" weg ist. Nun, besser sollte der Pfarrer im Bürgermeisteramt bleiben - und der andere in seinem Irgenwo. Das wäre die natürliche Wahl der rumänischen Verwaltung. So geht es aber nicht: wir sind ein zivilisiertes Land, also muss Rumänien verrückt aber legal regiert werden. Also von diesen, die überhaupt nichts bauen und auch andere diese Möglichkeit nicht geben. Voriges Jahr, als die Dorfbewohner aus Marginea es langsam satt hatten, dass der Staat ihre von der wegetragenen Brücke repariert, haben die Bürger aus Marginea allesamt mitgearbeitet und selbst eine neue Brücke errichtet. An einem einzigen Tag war sie fertig. Moaa! was die Präfektur aufgesprungen ist, und die Straßenbehörde, dass kein Stempel da ist und keine öffentliche Vergabe. Oder der Ursprung der ersten katastrophalen Überschwemmungen des 21. Jh., als 4m-Hohes Wasser im Banat eingedrungen ist, erinnern Sie sich an sie? Die Dämme des 19. Jh., aus den Zeiten Frnanz Josef's hatten nachgelassen.

Ich biete lediglich einen Grund dafür, warum diese, die bei den Fluten hin und her spazieren, ein Interesse haben, Ingenieure auszusenden. Was der Kreispräsident Flutur gestern den Präsidenten erwartet hätte, mit Schaf-Kalligraphie auf den Hügeln. Aber, sieh' mal: auf den Hügeln gab es keinen Platz mehr, vor Notsiedlern.

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