69 vizualizări 16 sep 2010

Die Regierung Boc gab gestern grünes Licht der Finanz- und Budgetstrategie für die Zeitspanne 2011-2013. Die Aussichten für die nächsten Jahre sind düster, so zum Beispiel vermeidet es die Regierung ein Einfrieren der MwSt., die schon am 1. Juli von 19 auf 24% angehoben wurde, zu versprechen.

Daher, laut dem Dokument welches Mediafax erhielt, werden die Gehaltserhöhungen von Entlassungen bedingt und werden von der Entwicklung der Wirtschafts- und Sozialindikatoren abhängen.
Den Minister und anderen Beamten wird man verbieten weitere Ermäßigungen und Zuschüsse, ohne einen gesetzlichen Sondererlass, zu genehmigen.

Welche Erhöhungen könnten den Rumänen zugute kommen

Im Rahmen derselben Strategie, meint die Regierung sie könnte jährliche Gehaltserhöhungen erteilen, aber nur so dass die Gesamtsumme der Personalkosten im staatlichen Bereich progressiv sinkt. Angefangen mit dem 1. Januar 2011 und bis zum 31. Dezember 2012 wird das öffentliche Gehaltssystem reformiert und vereinfacht, indem man die Anzahl der Ämter reduzieren wird, schrittweise zu nominellen Gehälter übergehen wird und dabei die Besetzung von mehrfachen Ämtern auflösen wird, zugleich sollen das Arbeitsgesetz und die kollektiven Arbeitsverträge in Richtung einer "größeren Flexibilität" was die Gehälter betrifft verändert werden.

Die Besteuerung eine Unbekannte der nächsten Jahre

Das Dokument sieht des weiteren vor, dass "angefangen" mit dem Jahr 2011 das 13 Gehalt und die Urlaubsprämien im öffentlichen Bereich gestrichen werden.
Die Regierung Boc, erklärt in dem betreffenden Dokument, dass die Sozialabgaben bis 2013 nicht verändert werden, was auch für die Einheitssteuer gilt. Andrerseits wird nicht gesagt ob die MwSt. bei 24% bleiben wird. Was die Einkommensstauer von 16% betrifft, besagt die Strategie, dass mittelfristig die Entwicklung der Einkommen in diesem Bereich, bestimmt werden durch das gemäßigte Ansteigen der brutto Durchschnittseinkommen bestimmt wird in Konkordanz mit der Steigerung der Produktivität, wobei die Einnahmen aus den Einkommenssteuern weiterhin 3,3% - 3,4% des BIP im Zeitraum 2011-2013 darstellen werden.

Die Entwicklung der Einnahmen aus der Gewinnsteuer, die auch bei 16% erhalten bleibt, wird von der Entwicklung mancher Industriebereiche, sowie auch von den Kosten der Finanzierung mancher Unternehmen bestimmt wird. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer werden bis zu 2,1% vom BIP bis 2013 reichen.

Das Dokument besagt, dass die Entwicklung der MwSt. die Abkommen mit dem IWF, der Weltbank und der Europäischen Kommission befolgen wird, sagt aber nicht ob das neue Niveau von 24%, welches seit dem 1. Juli gültig ist, mittelfristig beibehalten wird.

Die Gehaltssenkungen und die niedrige Zahl der Anstellungen in der Wirtschaft werden 2013 wettgemacht

In diesem Jahr werden noch 100.000 Rumänen arbeitslos werden, die Zahl der Angestellten wird 4,6 Millionen betragen, und die Arbeitslosenquote wird auf 8,5% steigen, d.h. 760.000 eingetragene Arbeitslose. Die Durchschnittsanzahl der Angestellten, berechnet als arithmetisches Mittel der Monatszahlen, betrug 4,29 Millionen, mit 413.000 weniger als im selben Monat des vergangenen Jahres.
Die meisten Entlassungen sind in der Schuhindustrie, Metallbauindustrie, Möbelindustrie, Bauwesen und Handel wiederzufinden. In der Verwaltung, Gesundheitswesen und Bildungswesen ist die Zahl der Angestellten um 37.000 Personen gesunken.

Gute Zeichen auf dem Arbeitsmarkt

Für das Jahr 2011 setzt die Regierung auf ein neues Wirtschaftswachstum, und man erwartet daher auch eine Verbesserung des Arbeitsmarktes zu verspüren, die Aussichten für die nächsten Jahre geben eher ein stufen mäßiges Wachstum an. Daher schätzt man dass die Anzahl der Angestellten 2011 um 0,5%, 2012 um 1% und 2013 um 0,8% steigen wird, bis zu einer Anzahl von 4,77 Millionen Angestellten.
Die Exekutive erwartet zugleich, dass ab Ende 2011 die Anzahl der eingetragenen Arbeitslosen sich senken wird, so dass Ende 2012 diese sogar unter den Werten von 2009 liegen wird.

Das vorausgesagte brutto Durchschnittseinkommen für 2011 liegt bei 2.022 Lei, um 5,9% höher als 2010, diese Steigerung wird sich bis 2013 fortsetzten bis zu einer Höhe von 2.232 Lei. Das real Einkommen wird jedoch auch in Stufen wieder eingefahren, mit 0,4% im Jahr 2011, 1,5% im Jahr 2012 und 1,7% im Jahr 2013.

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