68 vizualizări 16 sep 2010

Die Regierung Boc gab gestern grünes Licht der Finanz- undBudgetstrategie für die Zeitspanne 2011-2013. Die Aussichten fürdie nächsten Jahre sind düster, so zum Beispiel vermeidet es dieRegierung ein Einfrieren der MwSt., die schon am 1. Juli von 19 auf24% angehoben wurde, zu versprechen.

Daher, laut dem Dokument welches Mediafax erhielt, werden dieGehaltserhöhungen von Entlassungen bedingt und werden von derEntwicklung der Wirtschafts- und Sozialindikatoren abhängen.
Den Minister und anderen Beamten wird man verbieten weitereErmäßigungen und Zuschüsse, ohne einen gesetzlichen Sondererlass,zu genehmigen.

Welche Erhöhungen könnten den Rumänen zugutekommen

Im Rahmen derselben Strategie, meint die Regierung sie könntejährliche Gehaltserhöhungen erteilen, aber nur so dass dieGesamtsumme der Personalkosten im staatlichen Bereich progressivsinkt. Angefangen mit dem 1. Januar 2011 und bis zum 31. Dezember2012 wird das öffentliche Gehaltssystem reformiert und vereinfacht,indem man die Anzahl der Ämter reduzieren wird, schrittweise zunominellen Gehälter übergehen wird und dabei die Besetzung vonmehrfachen Ämtern auflösen wird, zugleich sollen das Arbeitsgesetzund die kollektiven Arbeitsverträge in Richtung einer "größerenFlexibilität" was die Gehälter betrifft verändert werden.

Die Besteuerung eine Unbekannte der nächstenJahre

Das Dokument sieht des weiteren vor, dass "angefangen" mit demJahr 2011 das 13 Gehalt und die Urlaubsprämien im öffentlichenBereich gestrichen werden.
Die Regierung Boc, erklärt in dem betreffenden Dokument, dass dieSozialabgaben bis 2013 nicht verändert werden, was auch für dieEinheitssteuer gilt. Andrerseits wird nicht gesagt ob die MwSt. bei24% bleiben wird. Was die Einkommensstauer von 16% betrifft, besagtdie Strategie, dass mittelfristig die Entwicklung der Einkommen indiesem Bereich, bestimmt werden durch das gemäßigte Ansteigen derbrutto Durchschnittseinkommen bestimmt wird in Konkordanz mit derSteigerung der Produktivität, wobei die Einnahmen aus denEinkommenssteuern weiterhin 3,3% - 3,4% des BIP im Zeitraum2011-2013 darstellen werden.

Die Entwicklung der Einnahmen aus der Gewinnsteuer, die auch bei16% erhalten bleibt, wird von der Entwicklung mancherIndustriebereiche, sowie auch von den Kosten der Finanzierungmancher Unternehmen bestimmt wird. Die Einnahmen aus derGewinnsteuer werden bis zu 2,1% vom BIP bis 2013 reichen.

Das Dokument besagt, dass die Entwicklung der MwSt. die Abkommenmit dem IWF, der Weltbank und der Europäischen Kommission befolgenwird, sagt aber nicht ob das neue Niveau von 24%, welches seit dem1. Juli gültig ist, mittelfristig beibehalten wird.

Die Gehaltssenkungen und die niedrige Zahl derAnstellungen in der Wirtschaft werden 2013 wettgemacht

In diesem Jahr werden noch 100.000 Rumänen arbeitslos werden,die Zahl der Angestellten wird 4,6 Millionen betragen, und dieArbeitslosenquote wird auf 8,5% steigen, d.h. 760.000 eingetrageneArbeitslose. Die Durchschnittsanzahl der Angestellten, berechnetals arithmetisches Mittel der Monatszahlen, betrug 4,29 Millionen,mit 413.000 weniger als im selben Monat des vergangenenJahres.
Die meisten Entlassungen sind in der Schuhindustrie,Metallbauindustrie, Möbelindustrie, Bauwesen und Handelwiederzufinden. In der Verwaltung, Gesundheitswesen undBildungswesen ist die Zahl der Angestellten um 37.000 Personengesunken.

Gute Zeichen auf dem Arbeitsmarkt

Für das Jahr 2011 setzt die Regierung auf ein neuesWirtschaftswachstum, und man erwartet daher auch eine Verbesserungdes Arbeitsmarktes zu verspüren, die Aussichten für die nächstenJahre geben eher ein stufen mäßiges Wachstum an. Daher schätzt mandass die Anzahl der Angestellten 2011 um 0,5%, 2012 um 1% und 2013um 0,8% steigen wird, bis zu einer Anzahl von 4,77 MillionenAngestellten.
Die Exekutive erwartet zugleich, dass ab Ende 2011 die Anzahl dereingetragenen Arbeitslosen sich senken wird, so dass Ende 2012diese sogar unter den Werten von 2009 liegen wird.

Das vorausgesagte brutto Durchschnittseinkommen für 2011 liegtbei 2.022 Lei, um 5,9% höher als 2010, diese Steigerung wird sichbis 2013 fortsetzten bis zu einer Höhe von 2.232 Lei. Das realEinkommen wird jedoch auch in Stufen wieder eingefahren, mit 0,4%im Jahr 2011, 1,5% im Jahr 2012 und 1,7% im Jahr 2013.

Citește și: