32 vizualizări 22 aug 2010

"Die Rauchmelder hätten die Lage nicht geändert" meint Marius Savu. Zu den Krankenhäuser der Hauptstadt welche Rauchmelder haben zählen dass Malaxa Krankenhaus, das "Filantropia" Krankenhaus für Obstetrik und Gynekologie, das Foişor Krankenhaus, das Colţea Krankenhaus, das Universitätskrankenhaus und das Floreasca Krankenhaus.

"Die Gesetzgebung sieht vor, dass nur die neuen und die neu sanierten Krankenhäuser mit Rauchmelder ausgestattet werden müssen" erklärt der Leiter der Verwaltung der Krankenhäuser innerhalb des Bukarester Bürgermeisteramts, ohne aber zu erklären auf welche Gesetze er sich bezieht. Laut diesem hat das Foişor Krankenhaus, neben Rauchmelder auch Sprinkler (Anlage die beim melden von Feuer Wasser spritzt - u.a.). "Diese sind sehr schwer anzubringen, da sie eine spezielle Anlage in dem gesamten Gebäude benötigen" fügte Marius Savu hinzu.

Das Floreasca Krankenhaus hat Feuermelder nur in manchen Abteilungen. "Rauchmelder gibt es nur in manchen, neu sanierten, Abteilungen, und nicht im gesamten Krankenhaus. Zu diesen gehört die Intesivpflegestation, die neue Abteilung für Verbrannte und die Intesivpflegestation der Chirurgieabteilung für Herzkranke. Die Ausstattung wurde uns vom Bürgermeisteramt des 1. Sektors nach der Sanierung dieser Stationen eingebaut." erklärte für Gândul, der Sprecher des Floreasca Krankenhauses, Bogdan Opriţă.

Das Gesundheitsministerium macht eine Versteigerung zum Ankauf von Rauchmelder

Nach dem Drama in Giuleşti verlangte der Generalbürgermeister von Bukarest, dass alle Krankenhäuser, welche die Stadt von dem Gesundheitsministerium übernommen hat, überprüft werden sollen. Daher wurde eine Kommission gebildet, zu der ein Vertreter der Verwaltung der Krankenhäuser, ein Vertreter der Direktion für Öffentliche Dienstleistungsgebäude, ein Vertreter der Direktion für Umwelt und Eco - Zivische Erziehung, und ein Vertreter der Direktion für Verteidigung, Zivilschutz gehören. Der Zweck dieser Kommission ist die Überprüfung der Anlagen für Elektrizität, Gas, laufendem Wasser, Sauerstoff, sowie auch der Schutz- und Warnanlagen für Feuer in den Krankenhäuser.

Andrerseits möchte das Gesundheitsministerium Rauchmelder in allen Krankenhäuser des Landes anbringen. Daher werden ab nächster Woche gemischte Kommissionen, gebildet aus Vertretern der Direktionen für öffentliche Gesundheit und Inspektoren der ISU, die Krankenhäuser auf die Einhaltung der Brandschutzvorschriften untersuchen, wobei das Gesundheitsministerium eine Versteigerung für den Ankauf von Rauchmelder organisieren wird.

Der Gesundheitsminister Cseke Attila, unterschrieb den Befehl gemeinsam mit dem Ministerium der Verwaltung und des Inneren, zur Gründung von Kommissionen zur Untersuchung aller Krankenhäuser des Landes auf die Einhaltung der Brandschutzvorschriften hin, unabhängig ob diese dezentralisiert wurden oder nicht, gab am Freitag eine Pressemeldung des Gesundheitsministeriums (MS) bekannt.
Cseke Atilla veranlasste, dass das Gesundheitsministerium eine Großversteigerung organisiert zum Ankauf von Rauchmelder welche in allen Krankenhäuser angebracht werden sollen.

Die Kommissionen, gebildet aus Vertretern der Direktion für öffentliche Gesundheit und dem Inspektorat für Notsituationen (ISU), haben zehn Tage nach ihrer Gründung zur Verfügung, um einen kompletten Bericht, betreffend alle Mängel die in den Krankenhäuser festgestellt werden, zu erstellen, welche schnellsten aufgehoben werden müssen.
Wieviel Geld muss der Staat zur Verfügung stellen um Tragödien wie die in Giuleşti vorzubeugen

In Rumänien gibt es 431 Krankenhäuser, von denen 64 dem Gesundheitsministerium unterstellt sind, die restlichen 367 unterstehen den Lokalbehörden. Gândul bietet eine einfache Rechnung auf, welche zeigt wieviel Geld der Staat zur Verfügung stellen muss um Tragödien wie die im Giuleşti Entbindungsheim vorzubeugen.

Laut Alexe George, Vertreter des Unternehmens SC Avertizor Grup SRL, gibt es zwei mögliche Systeme die auf der Station hätten angebracht werden können. Das eine ist Lokal und schließt das Warnsystem in demselben Raum ein. Die zweite Möglichkeit bedeutet eine Anlage zur Überwachung aus der Ferne.

Für einen Raum der Größe der Station im Entbindungsheim, wäre der Einbau einer Zentrale zur Brandmeldung zu bevorzugen, an die eine Anzahl von Melder per Kabel angeschlossen werden. Wenn man eine Oberflächen von 50-60 qm in Betracht nimmt, dann reichen vier optische Rauch- und Temperaturmelder, eine Zentrale, ein Brandmeldeknopf, eine Sirene, Verbindungskabel und ein ästhetisches Kabelbett.

Preisliste, ohne MwSt.

Zentrale - 310 Euro
Vier Melder - 20 Euro das Stück - 80 Euro
Brandmeldeknopf - 13 Euro
Sirene - 32 Euro
Kabel - 5 Euro
Ästhetisches Kabelbett - 15 Euro
Insgesamt 455 Euro und mit MwSt. reicht der Gesamtpreis auf über 564 Euro.

Zu diesem Preis kommt noch die Arbeitszeit hinzu welche von 65-200 Euro reichen kann. Insgesamt könnten die Krankenhäuser eine Warnanlage mit maximal 764 Euro, also 3.200 Lei, einbauen. Die Instandhaltung kostet 150 Lei pro Monat oder Trimester, je nach System und Nutzung, jährlich müsste ein Krankenhaus 600 Lei bezahlen und die Gesamtsumme zur Brandsicherheit eines Krankenhauses beträgt 3.800 Lei.

Damit alle Krankenhäuser so ein System einbauen können müsste der Staat jährlich 1.637.800 Lei zur Verfügung stellen.

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