53 vizualizări 10 aug 2010

In Rumänien kommen viele Fahrer, die in schwerwiegenden Unfällen verwickelt sind, heil davon, nachdem die Richter die Aufhebung ihrer Strafe entscheiden. Gemäß polizeilichen Informationen, sind im Vorjahr auf Rumäniens Straßen, 2700 Personen in Verkehrsunfällen umgekommen. Andere Tausende wurden schwer verletzt oder wurden verkrüppelt. Die Statistiken zeigen dass oftmals die Täter nur mit einer Geldbuße davonkommen, und zwar auf Grund des berühmten Art. 18, Punkt 1, welcher keine soziale Gefahr bei Freistellung des Täters besieht.

Wenn wir nur die Täter mit Todesfällen rechnen, kommen 40% davon nicht ins Gefängnis. Von den Tätern schwerwiegenden Unfällen, ist die Statistik alarmierend: über die Hälfte, kommen davon.

Die Gesetzgebung unseres Landes ist relativ mild, im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten. "Es gibt einen Standard zu den allgemeinen Straßenverkehrsverstößen, als Anhang zum Abkommen bezüglich dem Fahrverbot", haben und Quellen der Straßenpolizei mitgeteilt. "Bei uns ist nicht nur die Gesetzgebung das Problem, sondern auch die Art und Weise in der die Magistraten diese interpretieren."

Der Fahrer aus Caransebeş, fast im Alkohol-Koma

Alexandru Cristian Ungur, der mit einem Alfa Romeo auf der Piste des Flughafens Caransebeş eingedrungen ist, wurde verhaftet. Gemäß IPJ Caraş-Severin, war der verrückte Fahrer fast im Alkohol-Koma, Alexandru Cristian Ungur weiste eine über 2%-ige Alkoholkonzentration auf, als er auf vier Personen einfuhr.

Die Staatsanwälte meinen ihrerseits, dass Alexandru Ungur verhaftet wurde, und zwar wegen schwerwiegender Körperverletzung (eine Tat), Einschlagen oder sonstiger Tate (drei Taten), Lenkung eines Fahrzeugs mit einer Alkoholemie über 0,80 mg/‰ und Nichteinhaltung der Manieren und Störung öffentlichen Ruhe.

Unter den Opfern - der Nationalmeister im Motorradfahren

Star der Horrorszenen am Flughafen Caransebeş war Ungur, an Bord eines Alfa Romeo. Er ist auf die Gegenspur gelangt, wo das Motorradrennen stadtfand. Der Wagen ist gegen die Junioren geschleudert, welche sich für den Start vorbereiteten und ist mit 100 Stunden-km in den Publikumbereich eingefahren, wobei vier Menschen verletzt wurden.

Ungur hat danach versucht, den wütenden Motoradfahrern zu entkommen. Er hat es bis zur Polizeistation geschafft, wo er sich in Sicherheit gebracht hat. Der junge Mann wurde verhört und hat den Alkohol-Test verweigert. Dementsprechend, wurde er von den Polizisten zum Krankenhaus gebracht, wo ihm Blut abgenommen wurde.

Einer der Verwundeten dieser Raserei ist Cătălin Cazacu, rumänischer Champion im Motorradfahren. Eine weitere Person wurde im Krankenhaus Caransebeş eingeliefert, mit Bauch- und Nasenverletzungen. Ein drittes Opfer wurde mit gebrochnem Unterschenkel ins Krankenhaus Timişoara gebracht. Die Polizisten meinen, dass die Alkolemie von Alexandru Ungur sehr hoch war, und zwar grenzte sie an Alkoholvergiftung.

Der Vater des Täters - ich kann nur weinen

Der ehemalige PDL-Chef Caransebeş, Ioan Ungur, Vater des Täters, meint, dass er geschockt ist. Ungur, einer der angesehensten Ärzte der Stadt, kann die Geste seines Sohnes nicht erklären. "Ich bin geschockt, ich kann es mir nicht erklären, was soll ich von ihm 'raus bekommen? Er soll sich dem Gesetz stellen und soll gesund bleiben! Gut, dass er niemanden umgebracht hat!", hat Ioan Ungur für Realitatea TV erklärt. Der Artz hat hinzugefügt, dass sein Sohn ein erstklassiger Schüler war und die Tierarzt ist. "Ich kann nur weinen. Ich stehe ihnen so viel wie möglich bei, ich versuche mich in deren Schuhe zu versetzen", hat Ungur hinzugefügt, betroffen vom Stadium der Opfer.

Adrian Păunescu's Frau - keinen einzigen Tag im Gefängnis nach der Ermordung von drei Personen

Carmen Păunescu, die Frau des Dichters Adrian Păunescu, ist frei - sechs Jahre nachdem sie drei Personen umgebracht hat. Am 31. Juni 2004, auf der Fahrt nach Craiova, in einem SUV, hat Carmen Păunescu eine gesamte Fahrzeugkolonne überholt.

Der Jeep ist mit einer Dacia Nova frontal kolidiert, welche aus entgegentgesetzter Richtung kam. Infolge der Kollision, sind Marin Burlan und dessen Frau Ileana gestorben. Die ältere Tochter, Laura, 18 Jahre alt, ist einige Stunden später gestorben. Silvia, die kleine, hat als einzige überlebt. 2005 wurde Carmen Păunescu von den Richtern aus Vâlcea zu zwei Jahren, mit Aufhebung verurteilt. Ein Jahr später hat diese Silvia Burlan adoptiert, deren Hochschulgebüren sie bezahlt hat, sowie ein Auto und ein Apartment gekauft hat.

Der Killer im Ferrari - freigestellt in Craiova

Adrian Cocoană, der Killer im Ferrari, ist ebenfalls friei, nachdem er einen Mann aus Timişoara umgebracht hat. Das von Cocoană gefahrene Sportfahrzeug hat am 19. August 2008, Herrn Lucian Reja das Leben gekürzt, nachdem der Fahrer die Kontrolle des Wagens verloren hat. Nachdem er anfangs vom Tatort geflohen ist, hat sich Cocoană im Nachhinein der Polizei gestellt und wurde verhaftet.

Nach einigen Monaten haben es die Verteidiger Cocoană's geschafft, den Prozess nach Craiova umzusiedeln, wo der Mörder freigestellt wurde. Die Richter aus Craiova haben ihm dann auch das Verbot das Land zu verlassen aufgehoben, mit der Begründung, dass dieser Bewegungsfreiheit braucht, um bei den Immobilienmärkten teilzunehmen und sich für seine Doktorarbeit vorzubereiten.

Colonelul Bernevig - fünf Tote, fünf Monate im Gefängnis

Der ehemalige Leiter des Informationsdienstes der Armee, Colonel Cristian Bernevig, hat zu Weihnachten 1997 das Leben von fünf Menschen gekürzt. Währen einer Mission auf dem Weg zwischen Bukarest und Predeal, ist Bernevig mit 140 km/h in die Ortschaft Bărcăneşti eingefahren. In einer Kurve, hat er die Kontrolle über den Wagen verloren und einen Cielo zerschmettert, in dem eine Familie mit zwei Kindern furh. Alle vier sind gestorben, zusammen mit dem Fahrer des Armeemanns, welcher auf dem Beifahrersitz saß, da er müde war.

Nachdem er im März 2001 zu drei Jahren haft verurteilt, kam Cristian Bernevig erst am 3. April 2002 hinter Gittern. In selben Jahr wurde er, im September 2002, zusammen mit anderen 3000 Straftätern freigestellt.
Anamaria Straus - Aufhebung der Gefängnissstrafe, Schäden von der Versicherungsgesellschaft gedeckt

Eine andere Unfallfahrerin ist Anamaria Straus , welche am 27. März 2008, auf dem Zebrastreifen, die Studentin aus der Republik Moldau, Tatiana Duplei, getötet hat.

Das Opfer beging ein Zebrastrifen am Kiseleff-Boulevard in Bukarest und wurde vom Audi A8, gefahren von der Geschäftsfrau Anamaria Straus, 40 Jahre alt, nieder geschmettert. Die Fahrerin kam mit zwei Jahren aufgehobener Gefängnisstrafe davon. Die Schäden im Wert von 210.000 Euro sollten von der Versicherung beglichen werden Versicherung bezahlt werden. Unzufrieden über das Urteil, hat sich Straus geweigert, den jährlichen Schulungen zu Verkehrsregeln, Mechanik und Erste-Hilfe beizusitzen.

Citește și: