1356 vizualizări 23 aug 2010

Business Magazin analysiert in der heutigen Ausgabe sieben derbekanntesten Mythen über die Rumänen und über Rumänien. Mit Hilfevon Fachleuten und Soziologen beweist die Veröffentlichung, dasswir in den meisten Fällen eine zu gute Meinung von uns selberhaben.

Der Name "Kornkammer Europas" der unserem Land anhängt geht aufein besonderes Ereigniss im Jahre 1938 zurück. Professor IoanNicolae Alecu, von der Universität für Agrarwissenschaften inBukarest, erzählt, dass es in dem Jahr eine weltweite Kornkrise,wegen den schlechten Wetterbedingungen gab. Rumänien exportiertedamals drei Millionen Tonnen Korn, aber mit riesigen Kosten für dasVolk. "Das Problem war, dass fast das gesamte Korn exportiert wurdeund das Land kämpfte mit der sogenannten Brotkrise" sagt Alecu.

Nicht einmal dieses kann nicht genügen um den Mythos der"Kornkammer Europas zu erzeugen" denn 1938 lag derDruchschnittsertrag pro Hektar bei 700 kg Korn, wobei unserebulgarischen Nachbaren eigentlich das doppelte erzielten (1.440kg). "Sie waren aber berechneter und haben nicht ihr gesamtes Brotexportiert" sagt der Professor und fügt hinzu, dass sowohl vor 1938wie auch danach Rumänien keine bedeutende Kornproduktionvorzuweisen hat.

Der Rumäne ist als Dichter geboren. Der Ausdruck gehört VasileAlecsandri und markiert das Erscheinen einerSchriftstellergeneration die die rumänische Literatur aufgebauthaben. Der Direktor des Nationalen Zentrums für Bücher, eineInstitution die sich mit der Bekanntmachung und Übersetzung derrumänischen Literatur beschäftigt, glaubt es sei nur Eigenlob.

"Vielleicht aus Eigenlob, oder Selbstironie, wie ein Trost fürdie Tatsache dass wir im allgemeinen nicht ernsthaft und akribischsind, weil uns der Stolz der gut gemachten Sache fehlt, aus einemtiefen Frust heraus, wie eine Rechtfertigung, für den Mangel anPragmatimus, wodurch der Rumäne einen großen Teil seinerMisserfolge rechtfertigt". Der Schriftsteller Horia Gârbea glaubt,dass die Rumänen zwar viele Dichter haben, die aber in derKategorie der "Laien" einzugliedern sind. "Die Rumänen haben alsLaien einen Hang zu schreiben, so wie ihn die Italiener zum singenhaben. Aber die Profis filtern sich heraus, jenseits des Talents,durch das Maß an Kultur, an Ausdauer und Intelligenz die siebesitzen"

Mythen über die Rumänen

Die Rumänen sind intelligent, ein anderes Mythos, welches abersich wenigstens Statistisch bewahrheitet. 97,6% der Rumänen könnenlesen und schreiben und jedes Jahr nehmen wir an wenigstens 15internationalen Wettbewerben, sowohl für Senioren wie auch fürJunioren, teil, mit Mannschaften von insgesamt 90-100 Schüler. 90%von diesen gewinnen auch Medaillen. Weniger erfreulich ist dieTatsache, dass immer mehr Rumänen es vorziehen im Ausland zustudieren und nicht mehr ins Land zurückkehren. Mehr noch, auch dieArbeitsgeber sind nicht sehr aktiv um sie wieder ins Land zulocken, da die meisten Erfahrung und nicht eine fundiertetheoretische Bildung suchen.

Die rumänischen Frauen sind die schönsten der Welt, aber wiemanche Untersuchungen zeigen, nicht unbedingt die gepflegtesten.Sie befinden sich auf vorletzter Stelle, nach dem Geld das jährlichfür Kosmetika und Körperpflege ausgegeben wird, in einer Studie diefür 13 osteuropäische Länder durchgeführt wurde.

Daher geben die rumänischen Frauen 32 Euro pro Jahr fürKosmetika aus, also weniger als drei Euro pro Monat, laut Daten derFirma L'Oréal. Was die "natürliche" Schönheit betrifft, glaubt derSoziologe Alfred Bulai dass sie durch den Lokalpatriotismus zuerklären ist. "Es handelt sich um eine soziologischeVerhaltensweise die Etnozentrismus genannt wird. Sogar der Beduinesagt, dass die Frau seines Stammes die schönste ist". Der Rumäneist gastfreundlich, aber umsonst, in anbetracht der Tatsache, dassdie Touristen ihn umgehen.

Weil unser Land nicht sehr viele Gäste anzieht und weil dieRumänen die Ferien eher im Ausland verbringen, liegen die Rumänenim Bereich Gastfreundlichkeit hinter den Portugiesen, Schweizer,Inder oder Schweden - Völker die als die gastfreundschaftlichstender Welt gelten.

Rumänien galt 2004 als der "Schneider Europas", da viele derKleider der großen Modeunternehmen in unserem Land hergestelltwurden, die Exporte betrugen über 10 Milliarden Euro jährlich. DieIndustrie begann mit der Weltkrise zu fallen. 2008 sank dieProduktion um 30%, und 2009, um weitere 13 Prozent.

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