22 vizualizări 19 aug 2010

Das einzige Land wo sich eine ähnliche Tragödie mit der inRumänien zugetragen hat, ist Indien - wo am 31. Januar 2009 fünfKinder, zwischen drei und sieben Tage alt, verbrannten oder wegendem Rauch erstickten.

In der Abteilung für Neugeborene des Krankenhauses Rajendra inder Stadt Patiala (Staat Punjab, im Nordwesten des Landes), fandeine Tragödie unter ähnlichen Bedingungen wie die imEntbindungsheim des Krankenhauses "Panait Sârbu" in Giuleştistatt.

Auf Berichte betreffend dieses Geschehen in Indien weisen dieErgebnisse der Suche mit Hilfe der Suchmaschine Google hin, auf dieder Gesundheitsminister aus Bukarest Attila Cseke, die Journalistenhinwies. Der offizielle Vertreter war offensichtlich irritiert,während der Pressekonferenz gestern, wegen der Fragen betreffenddie Ernsthaftigkeit des Geschehens.

Indem er darauf hinwies, dass die Tragödie in Giuleşti nichteinzigartig in der Welt ist, wies der Minister die Journalisten auffolgendes hin: "Ich kann Ihnen eine Liste solcher Krankenhäuser zurVerfügung stellen". Die Anwesenden an der Pressekonferenz,beharrten und verlangten konkrete Beispiele von Krankenhäuser oderStaaten wo ähnliche Brände stattgefunden haben.

Auf welche Vergleiche weist Attila Csekehin

Attila Cseke hatte keine andere Antwort als "Sucht auf Google".Unglücklicherweise für den Minister, aber auch für das rumänischeGesundheitswesen, ist der einzige schlimmere Fall als der inRumänien, derjenige in Indien im letzten Jahr.

Aber, obwohl als eine sogenannte "wachsende Wirtschaft"eingestuft - ein Land im vollen Aufstieg mit einemWirtschaftswachstum von 6,5% sogar 2009, ein Jahr in dem vieleLänder von der Rezession betroffen waren - ist der Lebensstandardder meisten Inder sehr niedrig. Von den 1,18 Milliarden Einwohner,werden 42% als unter der Armutsgrenze lebend eingestuft, mit einemHaushalt von unter 1,25 USD pro Tag.
Theoretisch hat auch Indien ein allgemeinesGesundheitsversicherungssystem wie die Staaten der EU, aber dieFläche des Landes, die materiellen Unterschiede zwischen denEinwohnern und die Sozialstatusunterschiede (Kasten) erlaubennicht, dass alle Inder sich derselben ärztlichen Behandlungerfreuen.

Auf einer Fläche die 140 Mal größer ist als die Rumäniens, hatIndien ein Arzt pro 10.000 Einwohnern, wobei Rumänien, auf demStand von 2007 - die Zahl könnte zur Zeit viel niedriger sein durchden massiven Exodus im Rahmen dieser professionellen Kategorie -ein Arzt pro 550 Einwohnern hat.

Derselbe "Mörder": die elektrische Anlage

Genau wie in Bukarest, wurde auch im Falle der indischenTragödie, Januar 2009, als eine der ersten Ursachen die elektrischeAnlage genannt. Zehn Neugeborene im Krankenhaus Rajendra befandensich in Behandlung mit Fototherapie, welche die Gelbsucht an derdiese litten behandeln sollte - als ein Kurzschluss in derAusstattung geschah.

Erneut, genau wie im Entbindungsheim in Giuleşti, waren dieBabys im Augenblick des Ausbruchs des Brandes nicht überwacht, aberdas ärztliche Personal wurde beglückwünscht für "den promptenEingriff" berichtet Reuters. "Die Kinder starben noch bevor wir sieerreichen konnten" erklärte der Direktor des Krankenhauses SurinderKumar, jedoch weist die Tatsache dass manche der Leichen verbranntwaren darauf hin, dass der Eingriff verspätet stattfand.

Hingegen, laut mancher Quellen von der Brandstätte, zitiert vonAssociated Press, kann der Brand nicht zu lange gedauert haben, dadie Mütter nur 20 Minuten davor die 20 Kinder gestillt haben. Kurznach dem Eingriff sollten fünf Kinder gerettet werden. Von diesenerlitt nur eines schwere Brandverletzungen, die anderen wahren ehervon der Aussetzung zum Rauch betroffen.

Der Brand begann um 03.15 Uhr nachts, wobei die Polizei "denschnellen Eingriff" des ärztlichen Personals, nachdem eine Lampeder Anlage für Fototherapie ausbrannte, bestätigte. Laut Quelleninnerhalb des Krankenhauses war die benutzte Ausstattung nichtfunktionsfähig, während die Mütter "den schnellen Eingriff"bezweifelten, da der Inkubationsraum ganz in Flammen stand, als dasärztliche Personal eingriff.

Ähnliche Geschehen in Indien

Die Inder scheinen aus ähnlichen Geschehen nichts gelernt zuhaben, denn fast ein Jahr früher (März 2008), starben zwei weitereBabys nachdem die Inkubationsanlagen Feuer fingen. Ein drei Tagealter Junge starb in einem Krankenhaus in Ahmedabad (Staat Gurarat)und ein fünf Tage altes Mädchen verbrannte in der Inkubationsanlageeines Krankenhauses in Delhi (Bezirk der auch die Hauptstadt NewDelhi beinhaltet).

Daher ist die rumänische Hauptstadt die zweite nach derindischen wo derartig tragische Geschehen stattgefunden haben.Sowohl im Krankenhaus in Ahmedabad, wie auch in dem in Delhi, galtals Ursache des Brandes ein Kurzschluss, derselbe Grund der einJahr später in Patiala angegeben wurde. Trotzdem wurde für dreiAngestellte des Krankenhauses die Tätigkeit verboten und diePolizei begann eine Untersuchung wegen Fahrlässigkeit während demDienst.

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