23 vizualizări 19 aug 2010

Das einzige Land wo sich eine ähnliche Tragödie mit der in Rumänien zugetragen hat, ist Indien - wo am 31. Januar 2009 fünf Kinder, zwischen drei und sieben Tage alt, verbrannten oder wegen dem Rauch erstickten.

In der Abteilung für Neugeborene des Krankenhauses Rajendra in der Stadt Patiala (Staat Punjab, im Nordwesten des Landes), fand eine Tragödie unter ähnlichen Bedingungen wie die im Entbindungsheim des Krankenhauses "Panait Sârbu" in Giuleşti statt.

Auf Berichte betreffend dieses Geschehen in Indien weisen die Ergebnisse der Suche mit Hilfe der Suchmaschine Google hin, auf die der Gesundheitsminister aus Bukarest Attila Cseke, die Journalisten hinwies. Der offizielle Vertreter war offensichtlich irritiert, während der Pressekonferenz gestern, wegen der Fragen betreffend die Ernsthaftigkeit des Geschehens.

Indem er darauf hinwies, dass die Tragödie in Giuleşti nicht einzigartig in der Welt ist, wies der Minister die Journalisten auf folgendes hin: "Ich kann Ihnen eine Liste solcher Krankenhäuser zur Verfügung stellen". Die Anwesenden an der Pressekonferenz, beharrten und verlangten konkrete Beispiele von Krankenhäuser oder Staaten wo ähnliche Brände stattgefunden haben.

Auf welche Vergleiche weist Attila Cseke hin

Attila Cseke hatte keine andere Antwort als "Sucht auf Google". Unglücklicherweise für den Minister, aber auch für das rumänische Gesundheitswesen, ist der einzige schlimmere Fall als der in Rumänien, derjenige in Indien im letzten Jahr.

Aber, obwohl als eine sogenannte "wachsende Wirtschaft" eingestuft - ein Land im vollen Aufstieg mit einem Wirtschaftswachstum von 6,5% sogar 2009, ein Jahr in dem viele Länder von der Rezession betroffen waren - ist der Lebensstandard der meisten Inder sehr niedrig. Von den 1,18 Milliarden Einwohner, werden 42% als unter der Armutsgrenze lebend eingestuft, mit einem Haushalt von unter 1,25 USD pro Tag.
Theoretisch hat auch Indien ein allgemeines Gesundheitsversicherungssystem wie die Staaten der EU, aber die Fläche des Landes, die materiellen Unterschiede zwischen den Einwohnern und die Sozialstatusunterschiede (Kasten) erlauben nicht, dass alle Inder sich derselben ärztlichen Behandlung erfreuen.

Auf einer Fläche die 140 Mal größer ist als die Rumäniens, hat Indien ein Arzt pro 10.000 Einwohnern, wobei Rumänien, auf dem Stand von 2007 - die Zahl könnte zur Zeit viel niedriger sein durch den massiven Exodus im Rahmen dieser professionellen Kategorie - ein Arzt pro 550 Einwohnern hat.

Derselbe "Mörder": die elektrische Anlage

Genau wie in Bukarest, wurde auch im Falle der indischen Tragödie, Januar 2009, als eine der ersten Ursachen die elektrische Anlage genannt. Zehn Neugeborene im Krankenhaus Rajendra befanden sich in Behandlung mit Fototherapie, welche die Gelbsucht an der diese litten behandeln sollte - als ein Kurzschluss in der Ausstattung geschah.

Erneut, genau wie im Entbindungsheim in Giuleşti, waren die Babys im Augenblick des Ausbruchs des Brandes nicht überwacht, aber das ärztliche Personal wurde beglückwünscht für "den prompten Eingriff" berichtet Reuters. "Die Kinder starben noch bevor wir sie erreichen konnten" erklärte der Direktor des Krankenhauses Surinder Kumar, jedoch weist die Tatsache dass manche der Leichen verbrannt waren darauf hin, dass der Eingriff verspätet stattfand.

Hingegen, laut mancher Quellen von der Brandstätte, zitiert von Associated Press, kann der Brand nicht zu lange gedauert haben, da die Mütter nur 20 Minuten davor die 20 Kinder gestillt haben. Kurz nach dem Eingriff sollten fünf Kinder gerettet werden. Von diesen erlitt nur eines schwere Brandverletzungen, die anderen wahren eher von der Aussetzung zum Rauch betroffen.

Der Brand begann um 03.15 Uhr nachts, wobei die Polizei "den schnellen Eingriff" des ärztlichen Personals, nachdem eine Lampe der Anlage für Fototherapie ausbrannte, bestätigte. Laut Quellen innerhalb des Krankenhauses war die benutzte Ausstattung nicht funktionsfähig, während die Mütter "den schnellen Eingriff" bezweifelten, da der Inkubationsraum ganz in Flammen stand, als das ärztliche Personal eingriff.

Ähnliche Geschehen in Indien

Die Inder scheinen aus ähnlichen Geschehen nichts gelernt zu haben, denn fast ein Jahr früher (März 2008), starben zwei weitere Babys nachdem die Inkubationsanlagen Feuer fingen. Ein drei Tage alter Junge starb in einem Krankenhaus in Ahmedabad (Staat Gurarat) und ein fünf Tage altes Mädchen verbrannte in der Inkubationsanlage eines Krankenhauses in Delhi (Bezirk der auch die Hauptstadt New Delhi beinhaltet).

Daher ist die rumänische Hauptstadt die zweite nach der indischen wo derartig tragische Geschehen stattgefunden haben. Sowohl im Krankenhaus in Ahmedabad, wie auch in dem in Delhi, galt als Ursache des Brandes ein Kurzschluss, derselbe Grund der ein Jahr später in Patiala angegeben wurde. Trotzdem wurde für drei Angestellte des Krankenhauses die Tätigkeit verboten und die Polizei begann eine Untersuchung wegen Fahrlässigkeit während dem Dienst.

Citește și: