19 vizualizări 20 aug 2010

Dass ist auch der Grund warum er keine Prämie möchte. "UnsereRolle ist Leben zu retten und nicht Medaillen zu nehmen." Vâlcumeinte dass er sowieso zufrieden wäre wenn die sechs Babysüberleben würden.

"Gebe Gott sie sollen überleben und wenn ich dann in Rente gehesoll ich sehen wie sie mir einen Gehstock und einen Hutbringen."

Bis zur Rente jedoch fängt für Vâlcu heute eine neue Schicht an,er sei "hundert Prozent fit" wie er selber sagt. "Wir gehen weiter,was auch immer passiert. Bei Arbeitsbeginn haben wir eine klareAufgabe: Menschen, Tiere und Güter zu retten. Wir denken nie an dieBezahlung. Das ist unser Beruf - er ist angeeignet, das ist dasRisiko." gibt Vâlcu zu.

In den 20 Berufsjahren, hat der Retter vieles miterlebt, aberdie Tragödie im Giuleşti Entbindungsheim hat ihn als Menschgeprägt.

"Du fühlst wie dein Herz wegschmilzt und du bleibst ohne Seele.Ich glaube dass jedem unter uns, auch wenn er nur die Bilder ImFernseher sieht, ohne Worte bleibt". Vier Tage nach denGeschehnissen verweigert der Feuerwehrmann die Folge der Geschehensich zu vergegenwärtigen. "Es fällt mir schwer es zu beschreiben.Es fällt mir schwer wieder den Film abspielen zu lassen weil ichsehr müde bin, ich habe seit drei Tagen nicht geschlafen. Ich binnicht mehr so nervös wie damals".

Vier Tage nach der Tragödie möchte Vâlcu nur allen die da, inGiuleşti mit ihm waren die Hand schütteln und "Danke" sagen. "Wirwaren alle ein Team, die Hierarchie zählte nicht, wir waren allefür einen und einer für alle".

Der Feuerwehrmann der die Kinder aus den Flammen retteteüberlegt diese im "Grigore Alexandrescu" Krankenhaus zubesuchen

"Ich gab mir Rechenschaft, dass es nicht gut ist. Ich empfehleallen, die Eltern in Ruhe zu lassen ihre Engelchen zu beweinen, denmanche von ihnen wurden nicht einmal getauft" gibt der Retterzu.
Er möchte keine Medaillen von seinen vorgesetzten

"Hier zählen die Medaillen nicht. Das ist unser Beruf: wirretten Leben" jedoch meint Cristian Vâlcu - "möchte ich dass alleÄrzte, die darum kämpfen, die Überlebenschancen dieser Kinder zuheben, eine Prämie bekommen. Das wäre unsere seelische Genugtuung.Ich glaube das wäre die größte Freude."

Über Geld spricht er nicht

Er ist Staatsangestellter, auch sein Gehalt wurde um 25%gekürzt, aber er macht seinen Beruf aus Liebe. "Es macht keinenSinn über den Lohn zu sprechen. Wem es bewusst ist, dass dieser derBeruf ist, gut. Wer nicht - das ist es halt. Ich bin seit 20 Jahrendabei - bei mir ist es Leidenschaft. Ich kann nicht sagen, dass ichals Neuling ins Militärsystem wegen dem Geld kam. Für mich istjetzt alles nur Leidenschaft. Ich möchte nicht auf der Stellestehen bleiben, ich möchte in der Hierarchie des Wissensaufsteigen, so viele Daten wie möglich zu kennen, inklusivetechnischer Art, und ich soll diese meinen Kollegen mitteilen - wiewir zu handeln haben, welches die neuen Eingriffsprozeduren sind,wie wir diese Implementieren um die Eingriffe so korrekt wiemöglich durchzuführen."

Das Land würde er nie verlassen

"Aus Patriotismus" erklärt er. "Warum sollen wir gehen? Wirfunktionieren nach den gleichen europäischen Regeln, wir haben guteSchutzanzüge, es sollen weitere gekauft werden - obwohl mancheschon alt sind, halten wir sie auf Vordermann. Wir reparieren sie,sie müssen funktionsfähig sein, wenn wir beim Eingriffankommen"

Die Familie "Du bist müde geh schlafen" sagte ihm seine 9jährige Tochter, als Cristian Vâlcu vom Brand in Giuleşti nachHause kam. "Sie gab mir sogar einen kurzen Brief: "Vati du bistmein Held". Ich erklärte ihr, dass ein Held etwas anderes bedeutet.Für sie bin ich der Vater, nicht ein Held und ich will ihr zeigen,dass andere auch sie retten werden, sollte sie je in Gefahrsein."

Die Frau sagte ihm nichts, sagt Vâlcu lächelnd. "Sie ist eineharte". Er ist genau so, ein "disziplinierter" Typ, wie er sichselber beschreibt. Er wacht 4 Uhr Morgens auf, führt den Hundspazieren. Familienleben. Würde er seiner Tochter erlauben zurFeuerwehr zu gehen. "Sie kann wählen was sie will. Ich zeige ihrdie Risikos. Sie ist ein empfindliches Gemüt."

Citește și: